In der Erfolgsgeschichte der Fahrradwerkstatt in Lerbeck ist seit einigen Wochen ein weiteres Kapitel aufgeschlagen worden: in einem direkt an die Werkstatt angeschlossenen Raum ist ein Begegnungscafé entstanden.
Was war unsere Idee?
Schon früh hatte sich ergeben, dass zur Fahrradwerkstatt nicht nur Interessenten für Zweiräder, sondern auch Geflüchtete mit unterschiedlichen Anliegen und Fragen kamen. Die beengten Räumlichkeiten in der alten Porta-Schule ließen eine separate Gesprächsecke nicht zu. Mit dem Umzug der Fahrradwerkstatt konnte dieses Problem gelöst werden. Ein direkt hinter der Werkstatt liegender Raum wurde von unserem Verein dafür angemietet.
Mit Unterstützung des Teams des Sprachcafés bieten die Ehrenamtlichen dort jeden Mittwoch in der Zeit von 14:00 -16:00 Uhr (Öffnungszeit der Fahrradwerkstatt) ein gemütliches Beisammensein an. Bei Kaffee/Tee und Gebäck können Geflüchtete und Portaner Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch kommen. In lockerer Atmosphäre wird ganz nebenbei Deutsch geübt, Integration gestärkt und das Miteinander gelebt.
Wie geht es weiter?
Die Zusammenarbeit zwischen unserem Verein und den Ehrenamtlichen des Sprachcafés macht es möglich, dass auch weitere Projekte realisiert werden können. So wurde zum Auftakt am 22.09. ein Mitbring-Grillfest mit Bratwurst, Brötchen und Getränken veranstaltet. Die Teilnehmenden brachten selbstgemachte Salate, Dips und Desserts mit. Es war ein gemütlicher Grillnachmittag, der wieder einmal Geflüchtete und Portaner BürgerInnen zusammenbrachte. Weitere Projekte sind in Planung, so ist mit dieser Konstellation zwischen unserem Verein und dem Sprachcafé auch die Fortführung der Reihe „internationale Küche“ in Planung.

